• Team

Hans Ernst Bechert
(Sprecher)
Markus Dömer
Orhan Erogul
Sven Gester
Torsten Lechelt
Markus Schönhoff

 

  • Kontakt

kernteam@dreiband.net

Herzlich Willkommen auf der Website von PRO-BILLARD!

PRO-BILLARD ist eine Vereinigung aktiver Billardspieler, die das Ziel haben, den Billardsport in Deutschland zu fördern, Konzepte für eine professionellere Sportgestaltung zu entwickeln und diese umzusetzen.

Die Schwerpunkte unserer Aktivitäten sehen wir darin, den Karambol-Sport im Allgemeinen und die Disziplin Dreiband im Besonderen zu fördern und ein stärkeres Mitspracherecht für uns Sportler im Rahmen der DBU-Sportverwaltung zu erwirken.

Diesen Weg werden wir zusammen mit den Funktionären gehen, die ein offenes Wort und engagiertes Handeln schätzen. Wir sind überzeugt, dass wir dies mit Eurer Unterstützung schaffen. Alle aktiven Sportler sind aufgerufen, uns dabei zu helfen.

Euer
Pro-Billard Team

 
     

12. November 2009 - Soll man weinen oder lachen? | Offener Brief an Buspo

Während der Deutschen Billard-Meisterschaften in Bad Wildungen sollten, wie uns vorab mitgeteilt wurde, Entscheidungen fallen - und zwar nicht nur auf dem grünen Tuch der Billardtische. Diese sind erneut vertagt worden, weil offensichtlich keine Zusammenkünfte eingeplant werden konnten und somit die Behandlungen wichtiger Sportthemen unterblieben. Zum weiteren Verfahrensablauf wurde von verantwortlicher Stelle keine Aussage gemacht. Dem Internet ist zu entnehmen, dass eine DBU-Präsidiumssitzung für den 5./6.12.2009 nach Frankfurt/Main einberufen wurde. Es erscheint angezeigt, mit einem Offenen Brief auf die momentane Situation einzugehen.  

 


Offener Brief vom 12.11.2009 an Buspo

     

22. Oktober 2009 - Bad Wildungen | Ort der Entscheidungen?

Mehrere Monate sind seit der Fachtagung in Fulda vergangen, ohne dass einer interessierten Öffentlichkeit Beratungsergebnisse der Sportfachgremien - zwischenzeitlich haben auch Sportsonderausschüsse getagt - bekannt gemacht worden wären. Der Bundessportwart verwies immer wieder auf die verabredete Vertraulichkeit der Beratungen und gab zu verstehen, dass dem Präsidium in Bad Wildungen anlässlich der Deutschen Billard-Meisterschaften diverse Anträge zur Entscheidung über Veränderung der Sportordnung vorgelegt würden. Wenn dieser Verfahrensablauf so zutrifft, dann müssten wir nun bald über Entscheidungen informiert werden. Ob dann unsere Vorstellungen zumindest teilweise Berücksichtung gefunden haben werden, bleibt abzuwarten.

Unser Augenmerk sollte sich vorrangig auf die dortigen Sportereignisse richten. Wir wollen mit einer eigenen Online-Berichterstattung über die Deutsche Meisterschaft im Dreiband (MB) unseren Anspruch, einen zeitnahen Ergebnisdienst präsentieren zu können, unter Beweis stellen (siehe rechts).

 


DM Dreiband (MB)
29.10.-01.11.2009
in Bad Wildungen

     

15. Mai 2009 - Ergebnisse der Fachtagung Karambol (DBU)

Die der Mitgliederversammlung der Deutschen Billard-Union vorgelagerten Fachtagungen ("spielartenspezifische Sportausschüsse") fanden am 09.05.2009 in Fulda statt. An der Fachtagung für die Spielart Karambol unter der Leitung von Bundessportwart Kurt Dahlhaus nahmen gemäß vorliegendem Protokoll Funktionäre von 8 Billard-Landesverbänden mit insgesamt 555 Stimmen teil. Anwesend waren die Billard-Landesverbände von Baden-Württemberg (83 Stimmen), Berlin (44), Hessen (61), Mittleres Rheinland (73), Niederrhein (72), Niedersachsen (64), Saarland (64) und Westfalen (94). Zur Disziplin Dreiband bleibt folgendes anzumerken (Protokoll-Auszug):

"Der Antrag Bayerns auf Abschaffung des German-Grand-Prix wurde einstimmig abgelehnt." (Anm. d. R.: Bayern war in der Fachtagung nicht vertreten!)

Der Antrag Niedersachsens auf Einführung einheitlicher Distanzen in der 1. Bundesliga wurde zurückgezogen.

"Der Meldeschluss für die Deutschen Meisterschaften 2009 in Bad Wildungen wurde auf den 26.09.2009 festgelegt. Änderungen in der Ausrichtung kann es aus baulichen Gründen (Wandelhalle) vorläufig nicht geben. Die Lokalitäten und Anzahl der Tische bleiben gleich. Die Aufstockung  von zur Zeit 8 auf 16 Teilnehmern bei der Deutschen Meisterschaft Dreiband der Herren (TB) wurde diskutiert. Die Landesmeister wären mit Mindestdurchschnitt (1,000 GD) automatisch qualifiziert. Weitere Teilnehmer würden nach Rangliste und Mindestdurchschnitt startberechtigt. Der Bundessportwart wurde einstimmig gebeten, die Möglichkeiten einer Änderung bereits 2009 zu überprüfen und wenn möglich, entsprechend umzusetzen."

Die von PRO-BILLARD über den BVNR mit initiierten Anträge zu den German Grand Prix Turnieren und zur Deutschen Meisterschaft Dreiband wurden nach einstimmiger Meinung an einen Ausschuss zur weiteren Behandlung überwiesen. Der Ausschuss steht unter der Leitung des Bundessportwartes und besteht aus vier weiteren Mitgliedern, nämlich: Peter Berger (Hessen), Manfred Franke (Niederrhein), Dieter Haase (Niedersachsen) und Bernd Sander (Saarland). Das erste Treffen findet Anfang Juli 2009 in Frankfurt statt. Das Thema DPMM soll ebenfalls von diesem Gremium aufgegriffen werden.

Die sportlichen Ergebnisse der Fachtagung bleiben hinter den Erwartungen zurück. Dass diese einen weiteren Ausschuss beruft, zeugt von geringer eigener Entscheidungsfreude und/oder mangelnder Beschäftigung mit der Antragsmaterie, die im Vorfeld der Fachtagung von ihren Teilnehmern zu erwarten gewesen wäre. Die Hoffnung bleibt, dass im Juli greifbare Resultate vorgelegt werden können. Unsere beratende Unterstützung, wenn gewünscht, steht nicht zur Disposition.

 
     

21. März 2009 - Statement

Die Reaktion auf unseren Rundbrief vom 09.02.2009 ist eher bescheiden. Als bloße Information an DBU-Funktionäre und Landesverbandsvorstände gedacht, hatten wir hier ohnehin keine besonderen Rückmeldungen erwartet. Dass die angeschriebenen Bundesligavereine bisher so gut wie keine Reaktion zeigen, ist allerdings ernüchternd. Wir leiten daraus ab, dass noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten sein wird, um die Träger des Dreiband-Billardsports auf Bundesebene an ihr Mitgestaltungsrecht und schließlich auch an ihre Mitverantwortung zu erinnern. Wenn die Zeit zur Gründung einer Interessengemeinschaft „Bundesligavereine“ somit noch nicht reif zu sein scheint, dann werden wir nach bestem Wissen vorerst die uns zur Verfügung stehenden traditionellen Entscheidungswege nutzen, um Strukturänderungen voran zu bringen.

Die erste Gelegenheit bietet sich bei der für den 09.05.2009 anberaumten DBU-Fachtagung („Bundessportausschuss“) an. Dieses Fachgremium erörtert sportspezifische Anträge u.a. der Landesverbände und reicht nach Prüfung Beschlussvorlagen an das geschäftsführende Präsidium bzw. an die Mitgliederversammlung weiter. Seit November 2008 liegen dem Landesverband Niedersachsen zwei Anträge des CBV Neustadt zum Thema „Deutsche Meisterschaften Dreiband (MB)“ und „Bundesliga“ vor (s. Dateien), die bei der anstehenden Fachtagung nach Vorlage durch den niedersächsischen Landesverband behandelt werden sollten.

Dem Landesverband Niederrhein wurden zwei Anträge aus dem Bereich PRO-BILLARD in Sachen „German Grand Prix“ und „Deutsche Meisterschaften Dreiband (MB)“ eingereicht. Hierzu haben wir die Zusicherung, dass im Rahmen einer BVNR-Vorstandssitzung, ggf. im Verlauf der für den 22.03.2009 vorgesehenen BVNR-Mitgliederversammlung, eine Behandlung und danach eine Eingabe an die DBU-Fachtagung im Namen des BVNR erfolgt. Wir werden mit Spannung auf die zu protokollierenden Ergebnisse der involvierten Gremien warten. Eine sofortige Veröffentlichung unsererseits wird zugesichert.

 


Rundbrief vom 09.02.2009

 


CBV-Antrag (1 DM)


CBV-Antrag 2 (BL)

 


Antrag PRO-BILLARD (GGP)


Antrag PRO-BILLARD (DM)

     

21. Januar 2009 - Grundpositionen

Die von der Mehrheit der Billardspieler erwartete Strukturreform im Bereich Karambol wird von uns seit Wochen vorbereitet. Neben der Erarbeitung von schlüssigen Konzepten bedarf es vieler Gespräche mit den Verantwortlichen, insbesondere mit Entscheidungsträgern der DBU, deren Funktion als Billard-Dachverband nicht zur Disposition steht. Die Disziplin in der Spielart Karambol, die weltweit durchgängig präsent ist und durch regelmäßige Welt- und Europameisterschaften (Individuell und Teams), Weltcup-Serien, Europapokal für Vereinsmannschaften und hochrangige Einladungsturniere einen hohen Stellenwert genießt, ist Dreiband. Wir sind uns darüber im Klaren, dass wir uns national professioneller aufstellen müssen, wenn wir den Anschluss an internationale Entwicklungen nicht verpassen wollen. Also haben wir hier anzusetzen.

Grundlagen
Träger des professionellen Dreiband-Billards sind auf nationaler Ebene die Bundesligavereine (1. und 2. Liga) und deren Spieler, die bisher nur ungenügend an Entscheidungsfindungen in eigener Sache beteiligt wurden. Die Landesverbände als originäre Mitglieder der DBU sind, wenn sie überhaupt noch die Spielart Karambol anbieten, vielfach mehr an ihre ureigenen regionalen Entwicklungen interessiert, als sich intensiv um Konzepte von nationalem Rang zu kümmern. Insoweit ist auch der Bundessportwart (Karambol) ziemlich auf sich allein gestellt, weil ihm der direkte Zugang zu den Leistungsträgern und damit zu einer abgestimmten Meinungsbildung im Sinne einer Weiterentwicklung des Billardsports verwehrt bleiben muss.

Lösungsansatz
Die Bundesligavereine (28) mit ihren nahezu 400 gemeldeten Spielern haben gemeinsame Interessen. Um diese zu bündeln, bedarf es einer Institutionalisierung der Ligavereine, d.h. Zusammenschluss der Vereine zu einem Ligaverband (Arbeitstitel: DDL = Deutsche Dreiband-Liga), selbstverständlich, wie oben erwähnt, unter dem Dach der DBU. Die Mitgliedschaft im Ligaverband erwerben die Bundesligavereine durch Beantragung und Erteilung einer „Lizenz“. Ihre Interessen werden durch ein von den Mitgliedern zu wählendes geschäftsführendes Organ wahrgenommen, das der Mitgliederversammlung (Versammlung aller Bundesligavereine) Rechenschaft abzulegen hat. Natürlich bedarf es einer Satzung und eines Liga-Statuts, an dessen Ausformulierung wir arbeiten. Der Ligaverband soll sich für Organisation und Durchführung sowie Vermarktung des lizenzierten Spielbetriebs zuständig erklären; lizenzierter Spielbetrieb = Bundesligen, DPMM, DM, GGP, wobei die Schaffung und Überwachung allgemein verbindlicher Standards durch Überarbeitung der STO (Karambol) in den entsprechenden Abschnitten geboten ist.

Ausblick
Die Strukturreform bedarf natürlich der grundsätzlichen Vereinbarung mit der DBU, die die veränderte Geschäftsverteilung mit ihrem zuständigen Präsidiumsmitglied Sportwart (Karambol) begleiten müsste. Natürlich wird auch neben der Information der Landesverbände das formelle Einverständnis der Ligavereine notwendig sein, von dem wir nach unserer Einschätzung, PRO-BILLARD dient als Gradmesser, ausgehen dürfen. Wird bei den Beteiligten schnelle Zustimmung erreicht, sollte das Paket, zumindest in Teilen, mit Beginn der Spielsaison 2009/10 umgesetzt werden können.